Tipps zum Polieren des Autos im Frühjahr

Auto polieren im Frühjahr
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Kaum ist die kalte Jahreszeit vorüber, wird unter Autobesitzern ein wichtiges Thema laut: die jährliche Autopolitur. Jeder, der etwas auf sein Auto hält, hat es schon einmal poliert, polieren lassen oder denkt zumindest bereits darüber nach. Warum eine Autopolitur Sinn macht und was sonst noch zu beachten ist, soll hier kurz geklärt werden.

Warum sollte ein Auto poliert werden?

Der Frühjahrsputz nach einem langen Winter ist nicht nur für Haus und Garten unerlässlich, sondern auch für das eigene Auto. Schnee, Eis und Matsch, vor allem aber darin enthaltenes Streusalz oder Streusand und andere Schmutzpartikel haben dem Auto in den letzten Wochen zugesetzt. Aber auch über das ganze Jahr hinweg sammeln sich kleine Kratzer im Lack an oder frisst sich Schmutz in winzige Unebenheiten auf dem Autolack. Eine Autopolitur kann dem geliebten Fahrzeug wieder zu neuem Glanz verhelfen.
Da eine Autopolitur die Unebenheiten des Lacks glättet, wird mit jedem Mal ein wenig Lack abgetragen. Das sorgt zwar für eine glatte Oberfläche, die weniger anfällig für Schmutz und Rost ist, jedoch ist zu häufiges Polieren nicht gut für den Lack, der Mal für Mal an Substanz verliert. Daher sollte maximal einmal im Jahr poliert werden. Der Frühling ist die ideale Jahreszeit dafür, denn so hat man am längsten was von dem neuen Glanz, da die schöne Jahreszeit erst begonnen hat.

Wie sollte man das Auto polieren?

Im Vorfeld ist es wichtig, zu beachten, dass das Auto sauber ist. Eine gründliche Wäsche ist vor jeder Politur essentiell, da sonst Schmutzpartikel in den Lack eingearbeitet werden und es zu weiteren Kratzern kommen kann. Außerdem sollte das Auto trocken und im Schatten stehen. In der Sonne sollte ein Auto niemals poliert werden. Bei frisch lackierten Autos ist die Dauer der Aushärtungszeit unbedingt vor einer Politur abzuwarten.
Ein Auto kann auf zwei Arten poliert werden, per Hand oder mit einer Poliermaschine. Die Wahl der Methode bleibt jedem selbst überlassen, wobei beide auch kombiniert werden können. Eine Handpolitur bietet sich vor allem an kleinen oder für die Maschine schwer zu erreichenden Stellen an.
Egal ob mit Maschine oder per Hand: poliert werden sollte vor allem bei schwarzen Autos nicht kreisförmig, sondern über Kreuz, das heißt von links nach rechts, dann von oben nach unten, und natürlich sollten sich die Polierfelder überlappen. So kann eine optimal glatte und einheitlich glänzende Fläche erzeugt werden.
Das Auftragen der Politur verläuft in beiden Fällen gleich: ein Klecks der Politur wird entweder direkt auf den Lack oder auf einen Lappen aufgetragen, der nicht fusselt, und wird dann gleichmäßig auf der zu polierenden Fläche verteilt, sodass sich ein dünner milchiger Schaum bildet. Jetzt muss die Arbeit beginnen.
Wer mit der Hand poliert, sollte die Politur mit ausreichendem Druck in den Lack einmassieren. Bei einer Poliermaschine ist ein moderater Druck einzustellen, wobei natürlich die individuellen Herstellerangaben zu beachten sind.

Welche Stoffe sollte man am besten wählen?

Filz eignet sich sehr gut, um einen schnellen Glanz zu erzeugen und nimmt die Polierpaste optimal auf. Poliertücher auf einem Gummiträger eignen sich am besten für glatte Oberflächen, wohingegen Polierwatte für den letzten Schritt am besten geeignet ist, da sie die Paste ideal aufnimmt, die Fläche nochmal reinigt und für einen tiefen Glanz sorgt.

Letzte Aktualisierung am 25.07.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API Der Preis ist möglicherweise inzwischen geändert worden und auf dieser Seite nicht mehr aktuell

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